VdW/VdWg-Seminarveranstaltung: "Eben noch Kollegen, jetzt Führungskraft?!"
Anmeldung VdW-Mitglieder Termin exportieren
| Referent: |
Rüdiger Maack |
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Zielgruppe: |
Neue Führungskräfte aus der Wohnungswirtschaft |
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Termin, Zeit, Ort: |
Mittwoch, den 16.09.2026, 10:00 - ca. 15:30 Uhr |
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Anmeldungen: |
Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e.V. |
Anmeldeschluss: 01.09.2026
Inhalt
Die „Metamorphose“: Wer bin ich jetzt eigentlich? Wir starten direkt beim Kernproblem: Gestern waren wir Teil der Truppe, heute stehen wir davor. Wir schauen uns an, was sich durch den neuen Titel in der Dynamik verändert hat – ob wir wollen oder nicht. Wir klären für uns: Was für eine Führungskraft wollen wir eigentlich sein? Wir schauen uns nicht nur trockene Führungsmodelle an, sondern finden heraus, welche Stile zu unserer Persönlichkeit passen, damit wir uns nicht verbiegen müssen und authentisch bleiben. Der Drahtseilakt: Wie viel Nähe darf noch sein? Das ist oft die schwierigste Frage: Gehen wir noch mit in die Mittagspause? Wie viel Privates erzählen wir noch? Wir besprechen ganz konkret das Spannungsfeld zwischen „Kumpel“ und „Vorgesetzt-Sein“. Wir erarbeiten uns Strategien, wie wir eine gesunde professionelle Distanz aufbauen, ohne die gute Beziehung zu den ehemaligen KollegInnen zu verlieren.
Seitenwechsel: Die Brille des Unternehmens aufsetzen Perspektivwechsel. Wir reflektieren, warum wir plötzlich Entscheidungen vertreten müssen, die wir vielleicht selbst noch kritisiert haben. Wie schaffen wir es, loyal zum Unternehmen zu stehen, ohne uns vor dem Team unglaubwürdig zu machen? Wir schauen uns an, wie wir den Druck von oben und die Erwartungen von unten so sortieren, dass wir nicht dazwischen zerrieben werden.
Akzeptanz und Respekt: Ansagen machen, ohne die Peitsche zu schwingen Respekt bekommt man nicht durch das Türschild, den müssen wir uns verdienen. Wir üben, wie wir klar kommunizieren und auch mal unangenehme Entscheidungen treffen, ohne dabei das „Chef-Gehabe“ raushängen zu lassen. Wir schauen uns an, wie wir mit Kritik umgehen und wie wir uns Gehör verschaffen, wenn es mal hakt.
Die Zeit-Falle: Führen und Mitarbeiten Wir kennen das alle: Die eigenen Projekte türmen sich, und gleichzeitig will das Team ständig was von uns. Wir gehen der Frage nach, warum uns das Loslassen (Delegieren) so schwerfällt und warum wir oft denken, wir müssten alles noch selbst machen. Wir schauen uns unsere persönlichen „Zeitfresser“ an und überlegen uns konkrete Schritte, wie wir uns den Freiraum schaffen, den wir für die eigentliche Führungsarbeit brauchen.
Und morgen? Mein Fahrplan für die Praxis: Zum Schluss wird es ganz individuell. Wir fassen die wichtigsten Aha-Momente des Tages zusammen und halten fest, was wir ab sofort anders machen. Damit stellen wir sicher, dass uns der Alltag nicht sofort wieder einsaugt, sondern wir den Rollenwechsel Schritt für Schritt meistern.
Lernziele
Sich im eigenen Unternehmen zur Führungskraft zu entwickeln, stellt eine besondere Herausforderung dar. Wir erarbeiten uns, wie wir mit unserer veränderten Rolle umgehen, wir sind Führungskraft unserer ehemaligen KollegInnen. Wie gehen wir mit Nähe und Distanz um? Welcher Führungsstil passt? Wie verschaffen wir uns Respekt? Aber auch uns selbst und unsere Haltung dem Unternehmen gegenüber gilt es zu überprüfen: Wie schaffen wir den Perspektivwechsel, um erfolgreich aus der Mitarbeitersicht in die Unternehmensperspektive zu wechseln?
Die Veranstaltung erfüllt die Anforderungen von fünf Weiterbildungsstunden gemäß § 34c GewO und § 15b MaBV.
Alle Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Durchführung der Seminarveranstaltung ein Zertifikat.