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Was wir leisten

Was wir leisten

Besondere Bauprojekte von Mitgliedern des VdW

Quartiersentwicklungen und Stadtumbauprojekte sowie generationengerechte Modernisierung


Oschersleben

Die BEWOS in Oschersleben baut barrierefreien Wohnraum im historischen Stadtzentrum. Städtebaulich wird damit eine Baulücke geschlossen und Mitteln der Städtebauförderung unterstützt. So entsteht dringend benötigter Wohnraum für die immer älter werdende Mieterschaft der BEWOS. Im Sinne der innerstädtischen Quartiersentwicklung in Oschersleben wird das Rote Kreuz eine Sozial- und Begegnungsstätte in dem Neubau einrichten.


Seehausen

Infolge des demografischen Wandels lag unsere Investitionsentscheidung im Schaffen barrierefreien und sanierten Wohnraums in Bestandsgebäuden. 
Durch die zuvor erfolgte energetische Sanierung der Fassade des Objektes und den Anbau von Balkonen wurden die Voraussetzungen für die langfristige Nutzung geschaffen. Im Anschluss begann der schrittweise Umbau zu barrierefreien Wohneinheiten.
Gleichzeitig mit dem Einbau eines Fahrstuhles in die ehemalige Küche des Aufganges ist es uns gelungen, die vorhandenen 3-Raumwohnungen in bedarfsgerechte 2-Raumwohnungen umzubauen.
Weiterhin ist eine Komplettsanierung der Wohnräume im Zuge des Umbaus erfolgt.
Mieter in den gegenüberliegenden Wohnungen konnten während der Bauphase, wenn auch mit Einschränkungen, in ihren Wohnungen verbleiben. Zur Erreichbarkeit ist eine Rampe, als Zugang zum Gebäude entstanden. Die neu geschaffenen Wohneinheiten waren in kurzer Zeit vermietet, dies bestätigte den hohen Bedarf an barrierefreiem Wohnraum. Wir werden diesen Weg des Umbaus weiter fortsetzten, um dem Leerstand zu begegnen.
Für den ländlichen Raum kann das Konzept auch für die kommenden Jahre ein Impuls sein, Bestandsmietern attraktive Wohnungen im Alter anzubieten.


Projekt kleine Großwohnsiedlungen

Als Projektpartner mit dem Kompetenzzentrum „Kleine Großwohnsiedlungen“ haben wir uns an einer ostdeutschen Studie beteiligt, die anhand von Praxisbeispielen die Perspektiven von industriell gefertigten Wohngebäuden in den ehemaligen Kreisstädten der DDR aufzeigt. Hintergrund ist, dass insbesondere in den ehemaligen Plattenbausiedlungen die größten Potentiale der Bestandsmodernisierung liegen, um moderne, energieeffiziente und generationengerechte Wohnungen anzubieten.

In Wolmirstedt entwickelt die Wohnungsgesellschaft ein Plattenbauquartier in Innenstadtnähe. Vorbildlich wurden energetische Aspekte, generationengerechter Umbau und Quartiersentwicklung beispielhaft umgesetzt. In der Samsweger Straße ist nach Abschluss der Sanierung Vollvermietung gegeben und das Stadtbild rings um das Rathaus ist modern und lebenswert.

Die Wohnungsgesellschaft Hettstedt mbH hat im ehemaligen „Wohnkomplex IV“ durch Rückbau und Modernisierung modernen und zukunftsfähigen Wohnraum geschaffen. Insgesamt wurden im Lärchen-, Eschen- und Ahornweg insgesamt 189 Wohnungen abgerissen und 92 Wohnungen rückgebaut und der verbleibende Bestand komplex modernisiert. Begleitet wurde die Maßnahme durch den parallelen Umbau der Novalis-Schule und einer attraktiven Wohnumfeld Gestaltung, was dem Wohnquartier eine hohe Attraktivität verlieh.

Soziales und kommunales Engagement der Wohnungsunternehmen

Staßfurt

Das Projekt Treffpunkt Nord im Stadtteil Staßfurt-Nord, schafft einen offenen Raum für Begegnung, Austausch, Bildung und soziale Unterstützung der Bewohner:innen des Quartiers. Im Rahmen des Projekts finden regelmäßig Bildungs-, Kultur-, Gesundheits- und generationsübergreifende Angebote statt, die das nachbarschaftliche Miteinander stärken, soziale Isolation reduzieren und die Lebensqualität im Quartier verbessern sollen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung älterer Menschen, digitaler Bildung, ehrenamtlichem Engagement sowie der aktiven Beteiligung der Bewohner:innen am Quartiersleben.

Seit Beginn des Projekts ist deutlich erkennbar, dass die Zahl der Teilnehmenden kontinuierlich wächst. Während viele Bewohner:innen anfangs noch zurückhaltend waren und sich nicht trauten, Angebote wahrzunehmen, besuchen inzwischen immer mehr Menschen regelmäßig die Veranstaltungen und empfehlen Treffpunkt Nord weiter. Besonders wichtig ist dabei, dass zwischen den Teilnehmenden soziale Kontakte und ein Gefühl von Gemeinschaft entstehen. Dies zeigt, dass das Projekt auf reale Bedarfe im Quartier reagiert und gute Voraussetzungen für eine langfristige Verstetigung besitzt.